Definition
Eine Menge objektiver, quantitativer und messbarer Grenzwerte, Margen und Verhaltensanforderungen, die die Implementierung eines Flugregelungsgesetzes erfüllen muss, um für die Integration, die Zertifizierungsbasis oder den operativen Einsatz akzeptiert zu werden.
Prinzip
Prinzip
Festlegung von Pass/Fail-Schwellenwerten, die an System-Sicherheits- und Leistungsziele gebunden sind (z. B. Stabilitätsmargen, Folgfehler, Ansprechzeiten, Robustheit gegenüber Ausfällen), und Sicherstellung, dass Kriterien in den geplanten Verifikationsumgebungen testbar sind.
Demonstration
Demonstration
Beispiel: Akzeptanzkriterien für ein Attitude-Hold-Gesetz könnten sein: Phasenrand ≥ 45 Grad, maximaler stationärer Folgfehler ≤ 0,5 Grad bei spezifiziertem Sensorsrauschen, Aktuator-Geschwindigkeitslimits eingehalten in 95 % der Monte-Carlo-Läufe und dokumentierter sicherer degradierter Betrieb innerhalb von N Sekunden nach simuliertem Sensorausfall.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Vage Formulierungen (z. B. 'akzeptable Leistung') zu verwenden oder Schwellenwerte nach Sichtung der Testergebnisse zu ändern und damit die Objektivität der Akzeptanzentscheidung zu untergraben.
Konsequenz
Konsequenz
Klare Akzeptanzkriterien liefern eindeutige Tore für Software-Baselines, reduzieren subjektive Beurteilungen in Reviews und machen Testergebnisse zwischen Umgebungen und Teams vergleichbar.
Umkehrung
Umkehrung
Designziele oder aspirationale Vorgaben, die zwar den technischen Willen widerspiegeln, aber ohne Pass/Fail-Grenzen keine deterministische Akzeptanz oder Ablehnung einer Implementierung ermöglichen.
Abgrenzung
Abgrenzung
Gilt speziell für die Akzeptanz von Regelungsimplementierungen und deren Betriebsverhalten; stellt nicht alleine einen Zertifizierungsnachweis für das gesamte Flugzeug dar und ersetzt keine System-Sicherheitsanforderungen außerhalb des Regelungsumfangs.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Steht nahe an Anforderungen und Verifikationskriterien: Anforderungen legen fest, was erreicht werden muss; Akzeptanzkriterien übersetzen diese in spezifizierte, testbare Schwellen; Spannungen entstehen bei unzureichend spezifizierten Anforderungen oder konkurrierenden Metriken.
Synthese
Synthese
Konkrete, testbare Schwellen, abgeleitet aus Systemanforderungen und Sicherheitszielen, die ingenieurtechnische Erwartungen in objektive Tore überführen, um ein Flugregelungsgesetz in die Konfigurationsbasis aufzunehmen.