Definition
Eine formelle technische Bewertung, die bestätigt, dass der Detailentwurf die Systemanforderungen erfüllt und reif genug ist, um in die Vollfertigung, Integration oder Softwareimplementierung überzugehen.
Prinzip
Prinzip
Bewerten, ob das Design alle zugewiesenen Anforderungen erfüllt, Schnittstellen definiert und verifiziert sind, Analysen abgeschlossen sind und Risiken auf akzeptable Pegel reduziert wurden, bevor Produktions- oder Bauentscheidungen getroffen werden.
Demonstration
Demonstration
Ein Engineering-Board prüft endgültige Zeichnungen, Stücklisten, Schnittstellenkontrolldokumente, Analyseberichte (Struktur, Thermik, Elektrik) und Software-Baselines, um über die Freigabe zur Fertigung oder Montage zu entscheiden.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Die Prüfung als Terminmeilenstein zu behandeln statt als technische Sperre, Designs mit ungeklärten Schnittstellen oder aufgeschobenen Analysen zu genehmigen, die später Integrationsfehler verursachen.
Konsequenz
Konsequenz
Richtig durchgeführt verringert die CDR die Wahrscheinlichkeit kostspieliger Neuentwürfe, Integrationsverzögerungen und Sicherheitsprobleme, indem technische Reife und nachvollziehbare Anforderungszuordnung sichergestellt werden.
Umkehrung
Umkehrung
Eine Umkehr wäre die Akzeptanz eines niedrigauflösenden Designs oder mit erheblichen Unbekannten, wodurch die CDR zu einem bloßen Entwicklungscheckpoint wird statt zu einer Bauverpflichtung.
Abgrenzung
Abgrenzung
Konzentriert sich auf die Detailreife des Entwurfs und die Verifizierung von Schnittstellen; ersetzt nicht die Qualifizierung von Fertigungsprozessen, Lieferantenfähigkeitsbewertungen oder Langzeittests im Betrieb.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Unterscheidet sich vom PDR durch unterschiedliche Reifeerwartungen: PDR behandelt Architektur und Anforderungsabfluss, während CDR detaillierte, verifizierbare Designs verlangt, die zur Produktion freigegeben werden können.
Synthese
Synthese
Eine Kritische Entwurfsprüfung fasst Analysen, Zeichnungen und Verifizierungsnachweise zusammen, um zu bestätigen, dass jedes Systemelement eine definierte, verifizierte Designbasis und ein akzeptables Restrisiko vor Fertigung oder Integration aufweist.