Definition
Eine Reihe messbarer Schwellenwerte, Bestehens-/Nichtbestehensregeln, quantitativer Grenzen und Entscheidungsregeln, die bestimmen, ob die Systemsicherheitsleistung zur Freigabe, zum Betrieb oder zur Zertifizierung akzeptabel ist.

Prinzip

Prinzip
Definiere objektive, nachvollziehbare Akzeptanzgrenzen für jede Sicherheitsanforderung, sodass Entscheidungen über Risikoakzeptanz und Systemfreigabe reproduzierbar und verteidigbar sind.

Demonstration

Demonstration
Ein Akzeptanzkriterium für ein Triebwerksbranddetektionssystem könnte vorschreiben, dass die Wahrscheinlichkeit eines Nicht-Erkennens unter definierten Bedingungen unter 1e-5 pro Flugstunde liegen muss, mit angegebenen Konfidenzintervallen und erforderlichen Prüfprobengrößen.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Generische numerische Schwellenwerte anwenden, die die betriebliche Exposition nicht berücksichtigen, oder statistische Konfidenz- und Prüfmethode-Details weglassen.

Konsequenz

Konsequenz
Richtige Kriterien ermöglichen konsistente Go/No-Go-Entscheidungen, verringern Unklarheit bei der Zertifizierung und fokussieren Prüfaktivitäten darauf, die Konformität mit sinnvollen Sicherheitsmargen nachzuweisen.

Umkehrung

Umkehrung
Fehlen von Akzeptanzkriterien erzwingt subjektive Urteile, wahrscheinlich inkonsistente Risikoentscheidungen und erschwert den Nachweis der Konformität gegenüber Regulierungsbehörden.

Abgrenzung

Abgrenzung
Gilt für Akzeptanzentscheidungen auf System- oder Konfigurationsebene; schreibt keine Designlösungen vor und ersetzt nicht das betriebliche Risikomanagement oder Prozesse zur kontinuierlichen Lufttüchtigkeit.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Wird oft mit Anforderungen verwechselt: Akzeptanzkriterien sind entscheidungsorientierte Schwellen, die sich auf Verifikationsmethoden beziehen, während Anforderungen festlegen, was erreicht werden muss; eine klare Verknüpfung vermeidet Verwirrung.

Synthese

Synthese
System-Sicherheitsakzeptanzkriterien sind die expliziten, messbaren Entscheidungsregeln, die Sicherheitsanforderungen in Bestehen/Nichtbestehen-Ergebnisse übersetzen und zur Annahme oder Ablehnung eines Systems verwendet werden.